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ida y vuelta

In der direkten Übersetzung „hin und zurück“, eigentlich Lieder, die jene aus Lateinamerika mitgebracht hatten, die den Atlantik überquert hatten und zurückgekommen waren. Häufig wurden diese Lieder flamencisiert z.B. Guajira, Rumba und Columbiana.

Jaleo

anfeuernden Zurufe während einer Flamencoveranstaltung.

Juerga

Eine Flamencoveranstaltung im privaten Kreis. Die Juergas trugen maßgeblich dazu bei, dass der Flamenco aus dem engen Kreis der Gitanogemeinde hinausgetragen wurde und uns heute zugänglich ist.

Letra

Unter Letra versteht man den Text eines Flamencogesangs oder -liedes. Der Letrista ist der (zumeist anonyme) Verfasser jener Texte.

Martinete

Die Martinete wurde vor allem in den Schmiedewerkstätten gesungen. Ihr Compás wurde durch den metallisch hämmernden Klang der auf die Ambosse einschlagenden Schmiedehämmer bestimmt. Die Texte handeln von der schweren Arbeit in den Schmieden und sind weniger von religiöser Natur. Heute wird die Martinete - anders
als die anderen Subgattungen der Toná - auch getanzt. Da sie aber keinen festen Compás hat, wird sie zu diesem Zweck meist im Rhythmus der Siguiriuya gesungen.

Palmas

Rhythmisches Händeklatschen, das den Tanz oder den Gesang begleitet. Die Schlagtechnik variiert: Normalerweise schlägt man mit den Fingern der einen Hand in die Handfläche der anderen, will man aber den Gesang nicht übertönen, so dämpft man den Klang, indem man beide Handflächen gegeneinander schlägt

Penas

Gesellschaften oder Vereine, in denen sich die Liebhaber des Flamenco zusammenschließen.

Payo

Allgemeine Bezeichnung der Gitanos für die Nicht-Gitanos.

Remate

Gesang, Musik oder Tanz, welche/r den Abschluss einer Folge gleichartiger Stücke bildet.

Toná

Die Toná ist die älteste Form der Flamencogesänge. Sie wird ohne Begleitung (a palo seco) gesungen und nicht vertanzt. Sie ist ein sehr ernster und tiefer Gesang, beinahe wie ein archaisches Gebet.

Toque

Die Kunst des Gitarrenspiels

Zapateado

Stilrichtung, in der der Tanz vorwiegend aus Fußtechnik besteht. Die Zapateados sollten von der Kraft des Bailaors zeugen und waren deshalb lange Zeit den Männern vorbehalten.